| ALEXANDER MCQUEEN |
| Mo 02/01 Vernisage |
| Di 03/01 bis So 02/09 |
Inspirations
Lee Alexander McQueen (1969-2010) war einer der renommiertesten und einflussreichsten britischen Modedesigner. Das MKG widmet dem 2010 Verstorbenen eine Hommage mit rund 30 Modellen aus seinen letzten Kollektionen. Zu sehen sind Entwürfe, die der Designer für sein Modelabel Alexander McQueen und für das Haute Couture-Haus Givenchy geschaffen hat. Er war von 1996 bis 2001 Chefdesigner des französischen Modelabels. Mit seinen provokanten, oft abgründigen Kollektionen und spektakulären Modenschauen erhielt McQueen seit Mitte der 1990er Jahre internationale Aufmerksamkeit. Er setzte Themen und Elemente aus der Kunst- und Sozialgeschichte und aus Technik und Naturwissenschaften in Bezug zur menschlichen Natur. Meisterhaft verwirklichte er seine Ideen zu eleganter Abendmode, extravaganten Anzügen und futuristisch anmutenden Kleidungsstücken und kombinierte auf virtuose Weise innovative und historische Silhouetten, Schnitte und Materialien miteinander. Ergänzt durch ausgewählte Modelle andere Designer, durch historische Mode und andere Medien begibt sich die Ausstellung auf die Spuren der Inspirationsquellen des Designers.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 11 - 18 Uhr
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| UDO |
| Mo 02/01 Vernisage |
| Di 03/01 bis So 01/07 |
Die Ausstellung
Das MKG zeigt eine Ausstellung der Stiftung Schloss Neuhardenberg, die das Leben und vielfältige künstlerische Schaffen des „Panikrockers“ und Wahlhamburgers Udo Lindenberg würdigt. Die Schau bietet überraschende Einblicke in ein außergewöhnliches Künstlerleben und lässt ein Stück deutsch-deutscher Vergangenheit Revue passieren. Udo Lindenberg ist ein Gesamtkunstwerk aus Rock ’n‘ Roll, Poesie, Coolness, Malerei und Zeitgeschichte. Mit seinem vierzigjährigen Wirken ist er einer der herausragendsten Gestalten in der Geschichte des deutschen Rock und Pop. Sein Leben weist dramatische und faszinierende Widersprüche auf, sein Werk vereint kongeniale verschiedene künstlerische Ausdrucksformen. Die Ausstellung beleuchtet den Musiker, Texter, Komponisten, Maler, Menschen, Zeitgenossen und Wahlhamburger Udo Lindenberg und folgt seinen Spuren in die Zukunft. Die Ausstellung macht mit über 400 Exponaten, Gemälden und Likörellen, Songs und Interviewausschnitten, Texten, Fotografien sowie umfangreichen Sammlungsgegenständen den Unfassbaren fassbar und rückt ihn zum Teil in ein neues Licht.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 11 - 18 Uhr
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| KATAGAMI |
| Mo 02/01 Vernisage |
| Di 03/01 bis So 02/09 |
Japanische Färbeschablonen
Katagami, japanische Musterschablonen aus Maulbeerbaumpapier, dienten zum Färben von Kimonos, Vorhängen oder Bannern. Sie ermöglichen einen einzigartigen Blick in den Reichtum japanischer Dekorwelt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entdeckten die Europäer das ungewöhnliche Stilgefühl japanischer Schablonendekore, die auf einer Stilisierung der Naturformen und der Positiv-/Negativbehandlung des Motivs beruhen. Aus dem handwerklichen Gebrauchsutensil wurde nun ein Gegenstand der ästhetischen Wertschätzung. Die katagami übten einen großen Einfluss auf europäische Künstler und Kunsthandwerker aus. Die pointilistisch-kleinteiligen Motive entwickelten sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu großflächigeren, dynamisch-schwingenden Kompositionen. Trugen die Samurai eher strenge, geometrische Muster, bevorzugten die Städter einfallsreiche und witzige Motive aus der Natur und dem täglichen Leben. Die Ausstellung zeigt ca. 40 Beispiele aus der Blütezeit der katagami, die in der späten Edo- und Meiji-Zeit im späten 18. und 19. Jahrhundert lag.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 11 - 18 Uhr
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| VERLORENE MODERNE |
| Di 01/05 Vernisage |
| Mi 02/05 bis So 30/09 |
Im April 2012 sind die sechzehn verschollen geglaubten expressionistischen Skulpturen, die 2010 bei einem spektakulären Fund im Zuge archäologischer Grabungen vor dem „Roten Rathaus“ in Berlin geborgen wurden, erstmals in Hamburg zu sehen. Fünf dieser wiedergefundenen Skulpturen stammen aus dem MKG: eine „Weibliche Büste“ (vor 1931) von Naum Slutzky, eine „Stehende Gewandfigur“ (1925) sowie „Stehender weiblicher Akt“ (o.J.) von Gustav H. Wolff, eine „Figur“ von Richard Haizmann sowie ein „Kopf“ (1925) von Otto Freundlich. Sie kehren nach 75 Jahren zum ersten Mal wieder an ihren ursprünglichen Ausstellungsort zurück. Diese Werke bedeutender Künstler und Bildhauer der Klassischen Moderne wurden 1937 in deutschen Museen beschlagnahmt und im Rahmen der Ausstellung „Entartete Kunst“ unter den Nationalsozialisten als „artfremd“ diffamiert. Das macht die sechzehn Skulpturen zu einmaligen Zeugen der deutschen Geschichte. Die Arbeiten von Otto Baum, Karl Ehlers, Otto Freundlich, Richard Haizmann, Karl Knappe, Marg Moll, Karel Niestrath, Emy Roeder, Edwin Scharff, Naum Slutzky und Gustav Heinrich Wolff waren zum ersten Mal im Neuen Museum in Berlin in der Ausstellung „Der Berliner Skulpturenfund. Entartete Kunst im Bomben-schutt“ zu sehen. Das MKG bettet die Funde unter dem Titel „Die Verlorene Moderne. Der Berliner Skulpturenfund“ in den historischen Kontext des Museums ein und beleuchtet die mutige und polarisierende Sammlungspolitik Max Sauerlandts. Er war ein großer Förderer zeitgenössischer Kunst und erwarb als erster Museumsdirektor expressionistische Skulpturen. Zusammen mit über 100 anderen Exponaten wie Skulpturen, Grafiken, Schmuck, Ausstellungsplakate, Wandtextilien und Zeitdokumenten wie Fotografien, Briefen, Akten und Inventarlisten erzählen sie von der avancierten Sammlungspolitik des MKG in den 1920er Jahren und der spannenden Recherche nach der Herkunft und dem Verbleib der Werke.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 11 - 18 Uhr
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